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Entscheidung: Anonyme Bewertungen im Internet bleiben weiterhin anonym

paragrafBewertungsportale im Internet haben mittlerweile einen hohen Einfluss auf die Entscheidungen potentieller Kunden. Umso wichtiger ist es, dass kein Unfug mit diesen Möglichkeiten betrieben wird. Auf der anderen Seite soll auch die Anonymität im Internet geschützt werden.

Das BGH hat jetzt entschieden: Die Anonymität muss gewahrt bleiben, wenn die Grenze zur Strafbarkeit nicht überschritten wird. Somit sind Betreiber von Bewertungsportalen nicht berechtigt Nutzerdaten (im Falle einer strittigen Bewertung) herauszugeben. 

Die „Opfer“ haben jedoch die Möglichkeit, ungerechtfertigte  Bewertungen durch den Portalbetreiber löschen zu lassen.

Quelle: http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&Datum=Aktuell&nr=68159&linked=pm

Youtube wird Videos mit 60 Frames anbieten

In den kommenden Monaten wird Youtube dazu übergehen,  Bildraten von bis zu 60 Frames pro Sekunde zu unterstützen.

Bislang wurde eine Bildrate von bis zu 30 Frames unterstützt. Alternativ wird auch eine Bildrate von 48 FPS unterstützt werden.

Darüber hinaus wird Youtube die Möglichkeit anbieten, den Machern von Videos über einen eingebundenen Spendenbutton unkompliziert Spenden zukommen zu lassen.

Quelle: Golem.de

Facebook und Hashtags

hashtagSogenannte Hashtags (bekannt von Twitter) wurden jetzt auch in Facebook integriert und können zu jedem Beitrag hinzugefügt werden .

Aber es gibt  Zweifel am Nutzen innerhalb von Facebook.  

Eine interessante Untersuchung zum Thema finden Sie auf folgender Seite: http://www.futurebiz.de/artikel/10-gruende-warum-facebook-hashtags-nicht-funktionieren/

Es bleibt also abzuwarten, ob sich die auf Twitter beliebten Hashtags auch auf Facebook durchsetzen werden. Es wäre zumindest eine praktische Methode, um öffentliche Postings auf Facebook nach relevanten Themen aufzugliedern.

Neue EU – Verbraucherrichtlinie – 13.06.2014

Am 13.06.2014 tritt eine neue EU – Verbraucherrichtlinie in Kraft, die besonders Onlineshops betreffen wird. Im Zuge dieser Richtlinie ändert sich das Widerrufsrecht. Somit sind Anpassungen zwingend erforderlich. Besonders prekär dabei: Es gibt keinerlei Übergangszeit. Dies bedeutet, dass die Änderungen quasi über Nacht erfolgen müssen. 

Wichtige Punkte:paragraf

 

  • eine einheitliche 14- tägige Widerrufsfrist innerhalb der gesamten EU
  • es wird eine einheitliche Musterwiderrufsbelehrung innerhalb der gesamten EU geben (Diese muss jedoch individuell angepasst werden um Gültigkeit für den jeweiligen Shop zu besitzen.)
  • Verbot von kostenpflichtigen Kundenhotlines für Online Händler
  • Wege den Widerruf zu erklären (z.B. Pflicht der Bereitstellung eines Widerrufsformulars, auch ein telefonischer Widerruf wird möglich sein)
  • neue Regelungen zur Rückabwicklung
  • die 40 Euro Regelung (bzgl. der Erstattung der Versandkosten) fällt weg
  • Ausnahmen vom Widerrufsrecht
  • Regelungen zur Haftung bei Verlust oder Beschädigung der Ware
  • Lieferung innerhalb von 30 Tagen: ansonsten kann der Kunde am 31. Tag vom Vertrag zurücktreten

 

Infolink: http://www.e-recht24.de/artikel/ecommerce/6734-kunden-und-online-haendler-aufgepasst-wichtige-neuregelungen-durch-neue-eu-verbraucherrichtlinie.html